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Ein oft beschriebenes Symptom eines Fersensporns ist ein belastungsabhängiger Schmerz im Bereich der Ferse. Meist wir der Schmerz als stechend oder brennend beschrieben. Die Beschwerden werden oftmals auf der ganzen Fußsohle wahrgenommen bzw. können sogar bis in den Unterschenkel ausstrahlen. Gelegentlich leiden Patienten auch zusätzlich an einer entzündeten Plantaraponeurose (Plantarfasciitis).
Die Schmerzsymptomatik führt in der Regel zu deutlichen Einschränkung der täglichen Aktivität.

Rückfußkorrektur:
Zur Ergänzung der konservativen Therapie des Fersensporns wird sehr häufig eine Einlagenversorgung eingesetzt. Bei der Versorgung mit einer Sensomotorischen Einlage wird versucht, unter Berücksichtigung der jeweiligen Fußfehlstellung, die den Fersensporn umgebene Weichteilentzündung zu beseitigen. Der Rückfuß ist das Stellwerk des Fußes und sollte immer in einer Versorgung "dynamisch" korrigiert werden.

Schmerzentlastung:
Es ist sinnvoll, die Schmerzentlastung nicht nur punktuell auszurichten, sondern die gesamte Fußsohle mit einzubeziehen. Daher ist es bei unserer Sensomotrischen Einlage möglich die Plantarsehne besonders weich zu betten. Der Mehrschichtaufbau ermöglicht eine optimale Entlastung der entzündeten/gereizten Bereiche. Durch die stabilisierenden/bettenden Eigenschaften läßt sich in der Auftritts-, Belastungs- und Abstoßphase des Ganges die Schmerzsymtomatik erheblich verringern.

1 mediale Pelotte Diese aktiviert unter dem Sustentaculum tali die tibialis Gruppe sowie den musculus tibialis posterior. Die Aktivierung der tibialis Gruppe verhindert eine Überpronation und stabilisiert den Fußinnenrand.
2 laterale Pelotte Diese aktiviert die peroneale Gruppe mit musculus peronaeus
longus und brevis. Zusätzlich wird in Kombination mit den medialen Pelotten die Steigbügelmuskulatur aktiviert.
Die Aktivierung der Steigbügelmuskulatur und der peronealen Gruppe stabilisiert den Rückfuß und beugt unter anderem Supinationstraumata vor.
3 retrocapitale Pelotte Diese spannt den musculus flexor digitorum longus vor und
dehnt die Plantaraponeurose auf. Dadurch lässt sich über das Fersenbein und die Achillessehne eine Entspannung des musculus gastrocnemius und musculus soleus erzeugen.
Die Entspannung der Wadenmuskulatur verringert den Zug auf die Achillessehne (in Kombination mit Zehensteg für Zehenläufer).
4 Zehensteg Dieser spannt wie die retrocaptiale Pelotte den musculus flexor digitorum longus und dehnt die Plantarapneurose auf. Er verstärkt die retrocapitale Pelotte und verbessert die eigene Wahrnehmung durch den Zehenbeerenkontakt.
Trainiert die Muskulatur um Spreizfuß entgegen zu wirken.